Im Sonnenwinkel 15, 14822 Borkheide
Leistung 07 · Absicherung

Rund um die Uhr, weltweit geschützt.

Die gesetzliche Unfall­versicherung greift nur bei Arbeits- und Wegeunfällen – die meisten Unfälle passieren aber in der Freizeit oder im Haushalt. Die private Unfall­versicherung der NÜRNBERGER schließt diese Lücke und leistet 24 Stunden täglich, weltweit.

Grundlagen

Warum eine private Unfallversicherung sinnvoll ist.

Rund zwei Drittel aller Unfälle passieren in der Freizeit, im Haushalt oder beim Sport – also außerhalb des Schutzes der gesetzlichen Unfall­versicherung. Und selbst bei Arbeitsunfällen reicht die staatliche Leistung oft nicht aus, um die finanziellen Folgen einer bleibenden Beeinträchtigung aufzufangen.

Die private Unfall­versicherung leistet bei einer dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigung durch einen Unfall – als Einmalzahlung (Invaliditätsleistung) oder als lebenslange Rente. Sie hilft, notwendige Umbauten, Reha, Verdienst­ausfall und die veränderte Lebens­situation zu finanzieren.

„Die private Unfall­versicherung schließt genau die Lücken, an die man erst denkt, wenn es zu spät ist." — Axel Merten

Wichtige Leistungen im Überblick

01

Invaliditätsleistung

Einmalzahlung bei dauerhafter körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung nach einem Unfall.

02

Progression

Bei höheren Invaliditätsgraden steigt die Auszahlung überproportional (z. B. 500 %-Progression).

03

Unfallrente

Optional: lebenslange monatliche Rente ab einem bestimmten Invaliditätsgrad.

04

Assistance-Leistungen

Reha-Management, Umbau­beratung, Haushaltshilfe und mehr – praktische Hilfe im Ernstfall.

Für wen geeignet

Besonders wichtig für Kinder und aktive Menschen.

Kinder sind gesetzlich nur in Schule, Kita und auf dem Schulweg unfallversichert. Zuhause, im Verein, in den Ferien oder auf dem Spielplatz gibt es keinen staatlichen Schutz. Eine private Kinder­unfall­versicherung ist deshalb besonders wichtig – schon für kleines Geld erhalten Sie hohe Deckungssummen.

Sinnvoll insbesondere für:

  • Kinder und Jugendliche
  • Rentner und Ruheständler
  • Hausfrauen und Hausmänner ohne Berufstätigkeit
  • Selbstständige und Freiberufler
  • Sportlich sehr aktive Menschen
  • Alle, deren BU nicht abschließbar ist

Die passende Deckungssumme

Die Höhe der Invaliditäts­leistung sollte realistisch bemessen sein. Als Richtwert gelten das Drei- bis Fünffache des Bruttojahres­einkommens bei Erwerbstätigen. Für Kinder empfehlen sich hohe Grund­summen mit Progression, damit auch bei schweren Verletzungen ein Leben lang finanziell vorgesorgt ist.

Wichtig zu wissen: Die private Unfall­versicherung ist kein Ersatz für eine Berufsunfähig­keits­versicherung. Sie leistet ausschließlich bei Unfällen – Krankheiten (die statistisch die häufigste Ursache für Berufs­unfähigkeit sind) sind nicht abgedeckt.

Häufige Fragen

Antworten auf Ihre Fragen

Was gilt versicherungsrechtlich als Unfall?

Ein Unfall im Sinne der Bedingungen liegt vor, wenn eine plötzlich von außen auf den Körper einwirkende Ursache unfreiwillig eine Gesundheits­schädigung zur Folge hat. Erweiterte Unfall­begriffe (z. B. bei Eigenbewegungen oder Vergiftungen) sind in besseren Tarifen mitversichert.

Was ist die Progression – und was bedeutet 500 %?

Die Progression sorgt dafür, dass die Auszahlung bei schweren Verletzungen überproportional steigt. Bei einer 500-%-Progression und 100 % Invalidität wird das Fünffache der Grundsumme ausgezahlt. Diese Regelung berücksichtigt, dass schwere Beeinträchtigungen deutlich höhere Kosten verursachen.

Wie schnell muss ich einen Unfall melden?

Ein Unfall, der zu einer Invalidität führen kann, sollte so schnell wie möglich gemeldet werden. Die Invalidität selbst muss meist innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall ärztlich festgestellt und geltend gemacht werden – die genauen Fristen stehen in den Bedingungen.

Sind Sportunfälle mitversichert?

Ja, in aller Regel schon. Ausgenommen sind meist nur bestimmte gefährliche Sportarten (z. B. gewerbsmäßiger Motorsport). Amateur­sport ist grundsätzlich mitversichert – auch Skifahren, Klettern oder ähnliches.

Was leistet die Kinder­unfall­versicherung besonders?

Gute Kinder­tarife bieten zusätzlich zur Invaliditäts­leistung Bausteine wie Reha-Management, Assistance-Leistungen für die Eltern (Fahrtkosten, Haushaltshilfe), oft auch Bergungskosten und kosmetische Operationen. Die Auswahl richtet sich nach Alter und Aktivitäten des Kindes.

Ersetzt die Unfall­versicherung eine Berufsunfähigkeits­versicherung?

Nein. Die Unfall­versicherung leistet nur bei Unfällen. Die meisten Fälle von Berufs­unfähigkeit gehen aber auf Krankheiten wie psychische Erkrankungen, Krebs oder Herz-Kreislauf-Leiden zurück. Wer beides braucht, sollte beide Verträge haben – oder in seltenen Fällen eine Grundfähigkeits­versicherung prüfen.

Persönliche Beratung

Sichern Sie ab, was das Leben lebenswert macht.

In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihre individuelle Situation und ermitteln gemeinsam die passende Deckung – für Sie und Ihre Familie.